Begegnung mit Kooperationspartnern unserer Friedensarbeit

Am 26. Oktober freuen wir uns auf Maria Biedrawa, Dr. Alfred Koffi und Pater Moses Otii. Sie berichten unter dem Titel "Was können Kirchen in Zeiten bewaffneter Konflikte zum Frieden beitragen?" von ihrem Einsatz und ihren Erfahrungen aus der Zentralafrikanischen Republik.

Maria Biedrawa ist seit Jahrzehnten in der Friedensarbeit aktiv. Dr. Koffi ist Psychiater in Ausbildung und als Arzt schon viele Jahre mit der Krisenregion verbunden. Der Eine Welt Kreis unterstützt ihn bei der Finanzierung seines 4-jährigen Auslandstudiums der Psychiatrie. Das ermöglicht
ihm später, selber Psychiatrie an der medizinischen Fakultät von Bangui zu unterrichten. Eine dringend notwendige Initiative, da es in der Zentralafrikanischen Republik mit ca. 5,5 Mio. Einwohner bis vor kurzem nur einen einzigen Psychiater gab. Diese Situation ist dramatisch in einem Land, das von bewaffneten Konflikten gekennzeichnet ist. Pater Moses Otii war als Priester in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) und ist derzeit Seelsorger in Graz. Er hat in dem Buch „Unbändige Hoffnung“ seine Erfahrungen in der ZAR niedergeschrieben.

Pfarrzentrum Zell/Pram 
Mo. 26. Okt. 2026 - 19:30h

Eintritt: freiwillige Spende zugunsten der EWK-Hilfsprojekte in Afrika

Weihnachtskonzert mit LALÁ – 11. Dez. 2026

Little Things – Weihnachten mit LALÁ

Wenn feine Close Harmony-Arrangements erklingen, Popsongs performt werden und Jodler mit einer Brillanz das Publikum gleichzeitig in Staunen und Rührung versetzen, dann kann man sich sicher sein: LALÁ gibt sein umfangreiches Repertoire zum Besten.
Das vierköpfige Ensemble hat sich der hohen Kunst des A cappella-Singens verschrieben und verwandelt die ursprünglichste Ausdrucksform des Menschen in ein Hörerlebnis mit Ecken und Kanten, zum Klangbaden und Ohrenspitzen, Nachdenken und Schmunzeln.

In der Vorweihnachtszeit tourt LALÁ mit seinem Adventprogramm „Little Things“ durch das Land und bietet eine musikalische Oase mit Liedern aus den unterschiedlichsten musikalischen Genres.
LALÁ besticht durch seinen einzigartig homogenen Klang, seine besonderen Kompositionen und Arrangements. Davon zeugen auch mehrere internationale Auszeichnungen, wie der Xinghai Preis in Guangzhou in China, der Publikumspreis bei vokal. total in Graz, der Ö1 Pasticcio Preis für die CD „Im Grünen erwacht“ oder der Sieg beim A cappella-Wettbewerb in Leipzig. Auslandstourneen u.a. nach China, Taiwan, Nordafrika und Nordeuropa zeigen den Erfolg des oberösterreichischen Vokalensembles.

Pfarrkirche Zell/Pram 
Fr. 11. Dez. 2026 - 19:00h

Vorverkaufskarten: EUR 25, bei den EWK-Mitgliedern
Abendkasse: EUR 27,-

Auf dem Sultans Trail mit Martin Zinggl

Reisebericht & Buchpräsentation

Mit seinem Reisebericht und der Buchpräsentation "Das ist kein Spaziergang" bescherte uns Martin Zinggl ein volles Pfarrzentrum und gleichzeitig einen wunderbaren Abend mit fesselndem Kopfkino!

In seinem mitreißenden Buch schildert er seinen Fußmarsch entlang des Sultans Trails. Wien-Istanbul, acht Länder, 2.400 Kilometer, unzählige Grenzen, sichtbare und unsichtbare. Mit Tempo und Tiefgang erzählte Zinggl vom Gehen, Staunen und der Fremde.

Unsentimental, mit feinem Humor und wunderbar bildhaften Beschreibungen hat Martin Zinggl das Publikum mit auf seinen Weg genommen. Für alle die diesen stimmungsvollen Abend versäumt haben, gibt es eine dringende Lese-Empfehlung!

»Eine erfrischende Lektüre mit Tiefgang, sehr sehr empfehlenswert!«
Judith Taschler

»Das Buch hat streckenweise kabarettistische Züge und steht Hape Kerkelings Klassiker „Ich bin dann mal weg“ aus dem Jahr 2006 nichts nach. Nur eben garniert mit österreichischem Humor.« Ö1

»[…] der Weg nach Osten, teilweise entlang der berüchtigten Balkanroute, die Begegnungen und Grenzgänge entlang der eigenen Ängste und Kräfte sind so beeindruckend wie spannend – und lustig.«
Die Presse am Sonntag

»Ein Buch übers Gehen, aber mit ungewöhnlich viel Tempo geschrieben!«
Der Standard

Die Geschichte von Rose Awira

Von Sr. Demmy erreichte uns die exemplarische Lebensgeschichte von Rose Awira, einem ehemaligen Schützling des Lira Babys Home. Rose kam unmittelbar nach dem Tod ihrer Mutter einen Tag nach ihrer Geburt ins Babys Home. Während ihres Aufenthalts wurde bei ihr eine Sichelzellenanämie diagnostiziert, die das Heim zu behandeln versuchte. Das Lira Babies Home kümmerte sich vier Jahre lang um Rose bevor sie für die Grundschule an das Kinderdorf St. Clare wechselte. Später absolvierte sie eine Ausbildung zur Schneiderin.
Das Leben war nicht leicht für sie, und sie fragte, ob sie im Lira-Babys Home mithelfen könnte. Sie näht nun Kleider, Bettwäsche, Schürzen für das Personal und alle Kleidungsstücke für die Kinder im Heim, wie auf den Fotos zu sehen ist. Aber sie kümmert sich auch um die Babys und übernimmt andere Aufgaben.
Die anderen jungen Frauen auf den Fotos sind ebenfalls früher im Babys Home aufgezogen worden und kümmern sich nun ihrerseits für zwei Monate um die Kleinen.

Hier der übersetzte Brief von Rose:

Ich bin Awira Rosemary, eine 22-jährige Uganderin, weiblich, vom Stamm der Lango aus Otuke.
Ich bin im Lira Babys Home aufgewachsen. Unmittelbar nach meiner Geburt starb meine Mutter und ich wurde einen Tag darauf ins Babys Home gebracht. Sie hinterließ sechs Kinder, vier Mädchen und zwei Jungen. Von den sechs Kindern leben noch drei. Später wurde ich ins St. Clare Childrens Home gebracht, wo ich meine Grundschulausbildung absolvierte. Während meiner Grundschulzeit starb auch mein Vater. Dann wurden wir von meinem Onkel aufgenommen. Er konnte sich jedoch nicht lange um uns kümmern, da er alleinstehend und mittlerweile zu alt war.

Nach der Grundschule kam ich in das St. Monica Mädchen-Schneiderzentrum in Gulu. Als ich die Schneiderausbildung in der Juniorstufe abgeschlossen hatte, erhielt ich ein Zertifikat, konnte aber nicht auf die nächste Stufe wechseln, da ich für die dafür notwendige finanzielle Unterstützung keine Spender mehr finden konnte.

Ich habe mich entschlossen, ins Babys Home zurückzukehren, um mich um meine kleinen Schwestern und Brüder zu kümmern. Ich helfe ihnen dabei, ihre Kleidung und Schürzen für die Mitarbeiter herzustellen. Falls ich wieder finanzielle Unterstützung finde, würde ich gerne meine Ausbildung im Schneiderhandwerk fortzusetzen.

Ich möchte Sr. Frances Demmy, Sr. Difroza, Sr. Fortunate und den anderen Mitarbeitern, die sich um mich und meine kleinen Schwestern und Brüder kümmern, meinen Dank auszusprechen.

Afrika an Steuerbord Teil 2

Von Kapstadt nach Pula

Runter von der Couch - auf ins Abenteuer!
Am 12.02.2026 präsentiert uns Michael Puttinger den zweiten Teil seiner faszinierenden Segelreise rund um Afrika. Auch wenn du den ersten Teil nicht gesehen hast - es lohnt sich auf jeden Fall zu kommen!
Michael erzählt uns, wie sein Abenteuer mit dem Segelboot von Kapstadt aus weitergeht. Auf dem langen Weg zurück nach Pula liegen so verheißungsvolle Stationen wie das Kap der guten Hoffnung, Namibia, St. Helena, Ascension, Gambia und Kap Verde auf der Strecke.
Sein multimedialer Reisebericht zeigt in wunderbaren Fotos und Filmsequenzen afrikanische Küstenorte und Hinterland-Ausflüge, abgelegene Inseln im Atlantik, eine Menge Ozeanwellen, die Straße von Gibraltar und das westliche Mittelmeer.
Seid gespannt auf diese Seite des afrikanischen Kontinents und die atlantischen Herausforderungen, ehe es wieder in den Ausgangshafen der Afrika-Umsegelung nach Pula zurückgeht.

12.02.2026 - Pfarrzentrum Zell/Pram
Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt: freiwillige Spende

EWK Jahresbericht 2025

Wir freuen uns, den neuen EWK Jahresbericht für 2025 präsentieren zu können. Er gibt einen Überblick über das höchst erfreuliche Jahr für unseren Verein, in dem wir unser 35-jähriges Jubiläum feiern konnten, ausführliche Infos zu den unterstützten Hilfsprojekten und einen Rückblick auf unsere erfolgreichen Veranstaltungen.

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„Die bessere Hälfte“ rettet den Abend!

Eine Performance, für die die Bezeichnung „Ersatzprogramm” viel zu schade ist!

Nachdem Günther Lainer gestern Abend leider kurzfristig krankheitsbedingt absagen musste, sprang unsere lokale Humorfachkraft Lydia Neunhäuserer spontan in die Bresche. Das zwangsläufig überrumpelte aber äußerst verständnisvolle Publikum kam somit in den Genuss ihres neuen Kabarettprogramms "Die bessere Hälfte". Ihr gelang - nur 1 Woche nach ihrer Premierenaufführung - vor heimischem Publikum ein denkwürdig souveräner und höchst unterhaltsamer Auftritt und wurde mit großem Applaus und bester Stimmung für ihr spontanes Einspringen belohnt.

Belohnt wurde diese kurzfristige Programmänderung des EWK Zell auch durch einen Reinerlös von ca. 2.200 EUR, der wie immer unseren Hilfsprojekten zugutekommt. Wir bedanken uns herzlich bei Lydia für ihre "Rettungsaktion" und beim Publikum für das entgegengebrachte Verständnis und die positive Resonanz auf den improvisierten Abend!