Erfolgreiches Lateinamerikafest 2017

Auch heuer freuten wir uns wieder über regen Besuch beim Lateinamerikafest am 14. Oktober im Schloss Zell. Die Carin Cosa Latin Band hat uns mit ihrer Musik so begeistert, dass wir diese für 2018 gleich wieder engagiert haben. An der Bar wurden, neben den bewährten Cocktails, erstmals verschiedene Rumsorten zum Verkosten angeboten. Im Bacchuskeller kreierten unsere Frauen herzhafte Gerichte und an der Weinbar und im Fairtrade-Café wurde ebenso fleißig gustiert.

Weltbeste Mehlspeisen
Laut Carin Cosa, der Sängerin der Band, gibt es bei uns in Zell die weltbesten Mehlspeisen. Durch das Zusammenwirken vieler fleißiger Helfer und Helferinnen, denen wir hier noch einmal sehr herzlich danken möchten, wurde es ein gelungenes Fest. Der Reinerlös ist ein wichtiger Bestandteil unserer Einnahmen für unsere Projekte, von denen das Ofenprojekt in einer kurzen Präsentation erläutert wurde.

Ein Gewinn für alle
Diesmal belief sich der Reingewinn auf ca. EUR 3.500,-. Durch den Verkauf und die gespendeten Tombola-Preise konnte dieser Betrag erreicht werden. Bedanken wollen wir uns auch beim Schloss für die sehr gute Zusammenarbeit und die Konditionen, unter denen wir bisher zusammenarbeiten konnten. Wir hoffen, dass die Sparmaßnahmen des Landes nicht zur Verteuerung der Mietkosten führen, sondern dass mit der neuen Leitung eine gute Lösung gefunden werden kann, die unser ehrenamtliches Engagement weiterhin unterstützt und das Geld denen zugutekommt, die schlechtere Voraussetzungen haben, als wir in Oberösterreich.

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Lateinamerikafest für Feinschmecker!

Heuer gibt's beim Lateinamerikafest erstmals eine kleine aber feine Rum-Verkostung. 3 edle Rumsorten werden mit ein paar Stückchen Schokolade (zum Neutralisieren zwischendurch) auf dem Zirbenbrett serviert! Schmeckt gut - tut gut!

Natürlich gibt's auch wieder die köstlichen Cocktails - wer will, bestellt dazu gleich noch frisch gemachte Repochetas direkt an der Bar!
Und für den großen Hunger kann man sich quer durch die exotische Speisekarte schlemmen!

Energiesparöfen – jetzt noch besser!

Nach der Evaluierung unseres Energiesparofen-Projekts Anfang des Jahres durch Bruno Plunger, wurden im Sommer die ersten Öfen der neuen Bauart aufgestellt. Durch die freundliche Unterstützung der Fa. Lohberger aus Schalchen (siehe Bericht) konnte der Effizienzgrad der Öfen deutlich gesteigert werden. Auch die Lebensdauer der Energiesparöfen ist jetzt um ein Vielfaches höher. Mitte August erreichten uns erste Bilder von den Aufbauarbeiten mit Bruno vor Ort.

Billige Bananen machen krank.

Die Südwind–Studie „Bananenproduktion in einem Klima der Angst“ zeigt die sozialen und ökologischen Kosten des konventionellen Bananenanbaus in Ecuador. PlantagenarbeiterInnen sind laufend Pestiziden ausgesetzt und leiden in der Folge an Erbrechen, Durchfall und Hautreizungen. Gesundheitsgefährdende Stoffe, die in Verdacht stehen krebserregend zu sein (wie z.B.Glyphosat oder Ethoprop), oder Wirkstoffe, deren Verwendung in der EU bereits verboten ist, werden ohne jegliche Schutzmaßnahmen verwendet. Die Löhne decken nur rund die Hälfte der monatlichen Haushaltsausgaben. Zudem werden ArbeiterInnen eingeschüchtert, wenn sie für ihre Rechte eintreten wollen. Quelle: Südwind Aktuell Nr.6/Dezember 2016

Mit dem Kauf von Bananen und anderen frischen Früchten mit dem FAIR- TRADE-Siegel leistest du einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Arbeiterinnen und Arbeitern auf Plantagen sowie in Kooperativen organisierten Kleinbauernkooperativen in sogenannten Entwicklungsländern.

Web-Reportage

Hier geht's zur sehr empfehlenswerten Web-Reportage der Wiener Zeitung über den Knochenjob Bananenanbau in Ecuador:

"Krumme Dinger"

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Was ist passiert?
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Was steckt dahinter? Es liegt nahe, dass die Entscheidung politisch motiviert ist. Offenbar ist die Berichterstattung schlichtweg nicht mehr erwünscht. Politisch verantwortlich ist Außenminister Sebastian Kurz, der für Entwicklungszusammenarbeit zuständig ist.

Wie geht's weiter? Das Südwind-Magazin konnte in den vergangenen Wochen und Monaten rund 1.300 neue Abos abschließen, davon einige Solidaritäts-Abos, die besonders helfen. Der Weg zur längerfristigen Absicherung des Südwind-Magazins ist trotzdem noch weit. 300 zusätzliche Abos retten das Südwind-Magazin.
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Umjubelter Auftritt der Mundart-Boygroup

Die "Gesangskapelle Hermann" gab beim Benefizkonzert für den Eine Welt Kreis Selbsterdachtes und -komponiertes zum Besten. Die Besucher erlebten einen heiteren und musikalisch hochwertigen Konzert-Abend. Dabei konnte man erfahren, was Innviertler und andere Knödel bewirken können, wie sich ein Gartenzwerg im Belvedere fühlt, warum es wichtig wäre, ein Flugverbot für Bienen zu verhängen und wie ein „Zuagroaster“ Veganer von der Dorfbevölkerung „integriert“ wird.

Benedikt, der Sohn von unserem Obmann Paul Neunhäuserer, geleitete die Zuhörer mit seiner „Quetschn“ wieder in den Saal und gab noch ein Stück zum Besten. Seine erspielte "Gage" in Höhe von € 282.-, die das Publikum großzügig spendete, kommt zur Gänze den Projekten des Eine Welt Kreis zugute.

Auf der Homepage www.gesangskapellehermann.at erfährt man mehr über die spritzigen jungen (bzw. nach eigenen Angaben nicht mehr ganz so jungen) Musiker.Der Eine Welt Kreis bedankt sich für den zahlreichen Besuch und für den unterhaltsamen Abend. Der Reingewinn des Abends betrug € 1.250.-

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Mundart A-capella-Konzert

Gesangskapelle Hermann im Schloss Zell/Pram

Nun ist schon einige Zeit vergangen, seitdem die Gesangskapelle Hermann erstmals ausgezogen ist, um die Welt mit ihrem betörenden Mundartgesang zu einem glücklicheren Ort zu machen. Obgleich das mit der ganzen Welt wohl doch ein paar Nummern zu groß für die 6 Herren geraten ist, sind sie keinesfalls untätig gewesen. Mehr als 100 Konzerte in den vergangenen 3 Jahren – von der Rinderversteigerungshalle bis zum Porgy & Bess – zeugen von einer durchaus vorhandenen Abenteuerlust und einer ordentlichen Portion Pioniergeist. Und während sich die Gesangskapelle oftmals um Kopf und Kragen sang, blieben im Publikum die wenigsten Augen trocken. Wer sich jetzt eine auf Hochglanz polierte, mit Schenkelklopfern gespickte Show erwartet, wird aber wahrscheinlich enttäuscht werden. Mit geradezu stolz vor sich her getragener Schüchternheit werden die ganz und gar nicht harmlosen Texte geträllert und niemand dabei verschont. Zwei Alben voll mit Songs, von denen viele – wie Knedl, Wegana, Nudlsuppn oder Fesbuk – bereits Kultcharakter besitzen, sind bislang entstanden und machen große Lust auf mehr. Und nachdem aller guten Dinge bekanntlich mindestens 3 sind, wird da auch noch einiges dazu kommen. Wurde übrigens an dieser Stelle schon erwähnt, dass die wohl schönste Volksmusik-Boygroup auch hervorragend singen kann...

12. Mai 2017
Schloss Zell an der Pram
Beginn: 20.00 Uhr
VVK 10,- EUR unter info@ewk-zell.at
AK: 12,- EUR